Heilpraktiker für Psychotherapie Dr. phil. Florian Nelle, Köln Heilpraktiker für Psychotherapie Dr. phil. Florian Nelle · Köln-Ehrenfeld

PTBS und Schocktrauma

Wenn ein einzelnes Ereignis das Leben aus der Bahn wirft – ein Unfall, ein Überfall, Gewalt, ein medizinischer Notfall oder ein plötzlicher Verlust. Behandlung mit EMDR, Hypnose und Körpertherapie in Köln-Ehrenfeld.

Dr. phil. Florian Nelle, Heilpraktiker für Psychotherapie in Köln
Dr. phil. Florian Nelle
Heilpraktiker für Psychotherapie
Köln-Ehrenfeld

Wenn ein Ereignis nicht vergeht

Nach einem traumatischen Ereignis ist es normal, erschüttert zu sein: schlecht zu schlafen, die Bilder nicht loszuwerden, schreckhaft zu sein. Bei vielen Menschen klingen diese Reaktionen in den folgenden Wochen ab. Bleiben sie bestehen, spricht man von einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS). Typisch sind:

  • Wiedererleben: Flashbacks, sich aufdrängende Bilder und Alpträume – als geschähe es jetzt.
  • Vermeidung: Orte, Situationen, Gespräche oder Gedanken, die an das Ereignis erinnern, werden gemieden.
  • Übererregung: Schreckhaftigkeit, Reizbarkeit, Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme, ständige Wachsamkeit.
  • Taubheit und Rückzug: sich wie abgeschnitten fühlen, wenig Freude empfinden.

Traumatisieren kann nicht nur, was man selbst erlebt hat. Auch ein Ereignis, das man miterlebt hat, oder die plötzliche Nachricht vom Tod eines nahen Menschen kann diese Folgen haben.

Warum das Erlebte nicht zur Vergangenheit wird

Im Moment der Bedrohung schaltet das Gehirn in den Notfallbetrieb. Die Erfahrung wird dann nicht wie eine gewöhnliche Erinnerung mit Zeit und Ort abgespeichert, sondern in Bruchstücken: Bilder, Geräusche, Gerüche, Körperempfindungen. Ein Auslöser genügt, und diese Fragmente werden wieder aktiv, als wäre die Gefahr noch da. Der Körper bleibt im Überlebensmodus.

Wie ich bei PTBS arbeite

Vorrangig arbeite ich mit Hypnose und EMDR, aber auch mit körperorientierter Psychotherapie (ISP) – je nachdem, was Sie und Ihre Situation brauchen.

Hypnose

In Hypnose arbeite ich unter anderem mit einer Leinwandtechnik: Sie betrachten das Erlebte aus sicherer Distanz. Die Technik wirkt ähnlich wie EMDR, ist aber etwas schonender.

Zudem können wir alternative, ermächtigende Handlungsverläufe etablieren, sodass sich das Erleben von Ohnmacht und Opfersein verändert. Ergänzend kann sanfte bilaterale Stimulation eingesetzt werden.

EMDR

Durch bilaterale Stimulation wird die belastende Erinnerung verarbeitet, sodass sie ihre emotionale Wucht verliert und als abgeschlossene Vergangenheit eingeordnet werden kann.

ISP – Körpertherapie

Oft steht die körperorientierte Arbeit am Anfang. Sie hilft, die emotionale Überflutung zu regulieren und wieder Boden unter den Füßen zu spüren. So entsteht die Stabilität, auf der die weitere Verarbeitung aufbauen kann.

Wie lange dauert die Behandlung?

Bei einem einzelnen, klar umrissenen Schocktrauma kann oft schon in wenigen Sitzungen eine spürbare Linderung eintreten.

Mehr Zeit braucht es, wenn mehrere belastende Ereignisse zusammenkommen oder wenn das Ereignis an frühere Verletzungen rührt. Dann lohnt auch ein Blick auf das Thema Entwicklungstrauma.

„Ich habe mich warmherzig begleitet gefühlt und konnte von der klaren, verständnisvollen Art und der kompetent geführten Sitzung viel für mich mitnehmen. Ich komme gerne wieder.“

Susanna Girndt · Google-Rezension

„Herr Nelle begegnet seinen Klienten mit einer ruhigen und angenehmen Art. Er nimmt sich Zeit und geht individuell auf die jeweilige Situation ein – bereits das Erstgespräch verlief vertrauensvoll und sehr gut strukturiert.“

Jennifer Heinbockel · Google-Rezension

Alle Bewertungen bei Google ansehen →

Kostenlose Beratung vereinbaren

Ich melde mich persönlich bei Ihnen, um einen Termin für Ihr kostenloses Beratungsgespräch zu vereinbaren (15 Minuten). Rufen Sie mich an – 0155-6366-6106 – oder schreiben Sie mir.

Kontaktpräferenz

Felder mit * sind Pflichtfelder.

Dr. phil. Florian Nelle | Vogelsanger Str. 171a | 50823 Köln

Häufige Fragen zu PTBS und Schocktrauma

Wann sollte ich mir nach einem belastenden Ereignis Hilfe suchen?

Erste Reaktionen wie Schlafprobleme, aufdrängende Bilder oder Schreckhaftigkeit sind normal und klingen oft in den folgenden Wochen ab. Lassen die Beschwerden nach etwa vier Wochen nicht nach, werden sie stärker oder bewältigen Sie Ihren Alltag kaum noch, ist Unterstützung sinnvoll. Sie können sich aber auch früher melden. In der ersten Zeit geht es dann vor allem um Stabilisierung.

Muss ich das Erlebte im Detail erzählen?

Nein. Gerade bei EMDR genügt es oft, die Erinnerung kurz zu benennen. Die Verarbeitung geschieht nicht durch Erzählen, sondern im Nervensystem. Sie bestimmen, wie viel Sie mitteilen möchten.

Das Ereignis liegt Jahre zurück. Ist eine Behandlung trotzdem sinnvoll?

Ja. Unverarbeitete Erinnerungen verlieren mit der Zeit nicht von selbst ihre emotionale Wucht. Auch Jahre später lassen sie sich noch verarbeiten.

Wichtiger Hinweis: Die angebotene Psychotherapie erfolgt auf Grundlage des Heilpraktikergesetzes. Die Behandlung ersetzt keine ärztliche oder psychiatrische Behandlung. Bei akuten psychiatrischen Erkrankungen oder Krisensituationen wenden Sie sich bitte an einen Facharzt, psychiatrischen Dienst oder Notdienst.