Heilpraktiker für Psychotherapie Dr. phil. Florian Nelle, Köln Heilpraktiker für Psychotherapie Dr. phil. Florian Nelle · Köln-Ehrenfeld

Panikattacken und Agoraphobie

Wenn die Angst wie aus dem Nichts kommt. Therapie bei Panikattacken und Agoraphobie in Köln-Ehrenfeld – das Nervensystem beruhigen und die Angst vor der Angst lösen.

Dr. phil. Florian Nelle, Heilpraktiker für Psychotherapie in Köln
Dr. phil. Florian Nelle
Heilpraktiker für Psychotherapie
Köln-Ehrenfeld

Wie sich eine Panikattacke anfühlt

Eine Panikattacke ist eine plötzliche Welle intensiver Angst, die innerhalb weniger Minuten ihren Höhepunkt erreicht: Herzrasen, Atemnot, Enge in der Brust, Schwindel, Zittern, Kribbeln, Hitze- oder Kältewellen. Dazu kommt oft die Überzeugung, gleich einen Herzinfarkt zu bekommen, ohnmächtig zu werden oder die Kontrolle zu verlieren.

Viele landen beim ersten Mal in der Notaufnahme und hören dort, dass körperlich alles in Ordnung ist. Das entlastet – und verunsichert zugleich: Wenn es nicht das Herz ist, was ist es dann? So bedrohlich sie sich anfühlt: Eine Panikattacke ist ein Fehlalarm des Nervensystems, der von selbst wieder abklingt.

Die Angst vor der Angst

Nach den ersten Attacken entsteht häufig eine Erwartungsangst. Sie beobachten Ihren Körper genau, und jedes Herzstolpern, jeder Anflug von Schwindel wird zum Warnsignal. Diese Wachsamkeit erhöht die Anspannung und macht die nächste Attacke wahrscheinlicher – der Teufelskreis der Angst.

Agoraphobie: Wenn der Radius kleiner wird

Viele Betroffene beginnen, Orte zu meiden, an denen eine Attacke besonders schlimm wäre: volle Bahnen, Warteschlangen, Kino, Autobahn, Brücken, Menschenmengen – Situationen, aus denen man nicht schnell herauskommt oder in denen Hilfe nicht erreichbar scheint. Mit der Zeit wird der Bewegungsradius kleiner, manchmal bis man das Haus kaum noch allein verlässt. Diese Form der Angst nennt man Agoraphobie.

Wie ich bei Panikattacken arbeite

Erst geht es darum, dass Sie den Attacken nicht mehr ausgeliefert sind. Dann lösen wir, was die Panik am Leben hält.

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Regulation und Selbsthilfe

Sie lernen, die Körpersignale einzuordnen und Ihr Nervensystem mit Atem, Orientierung und Körperwahrnehmung herunterzuregulieren. Elemente aus der Körpertherapie geben Ihnen das Gefühl zurück, handeln zu können.

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Hypnose und EMDR

Mit Hypnose verankern wir Sicherheit und verknüpfen sie mit gemiedenen Orten. Auch die Erinnerung an besonders heftige Attacken, die sich oft wie ein Schock einprägen, und die Angst vor der nächsten verarbeiten wir – mit Hypnose oder EMDR.

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Die Hintergründe verstehen

Panikattacken beginnen oft in Phasen von Dauerstress, nach Verlusten oder Umbrüchen – oder wenn Gefühle wie Wut oder Trauer lange keinen Platz hatten. Mit verschiedenen Methoden können wir die Hintergründe der Panikattacken erforschen – systemisch mit inneren Anteilen oder auch mit Hypnose.

Wie lange dauert die Therapie?

Eine erste Entlastung stellt sich oft früh ein, sobald Sie wissen, was in Ihrem Körper geschieht, und wirksame Werkzeuge haben. Um die Hintergründe zu bearbeiten und den Bewegungsradius bei Agoraphobie wieder zu erweitern, braucht es meist eine längere Begleitung.

Wichtig: Vor Beginn sollten körperliche Ursachen ärztlich abgeklärt sein. Herzrhythmusstörungen, eine Schilddrüsenüberfunktion oder Nebenwirkungen von Medikamenten können ähnliche Beschwerden hervorrufen.

„Ich habe mich warmherzig begleitet gefühlt und konnte von der klaren, verständnisvollen Art und der kompetent geführten Sitzung viel für mich mitnehmen. Ich komme gerne wieder.“

Susanna Girndt · Google-Rezension

„Herr Nelle begegnet seinen Klienten mit einer ruhigen und angenehmen Art. Er nimmt sich Zeit und geht individuell auf die jeweilige Situation ein – bereits das Erstgespräch verlief vertrauensvoll und sehr gut strukturiert.“

Jennifer Heinbockel · Google-Rezension

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Dr. phil. Florian Nelle | Vogelsanger Str. 171a | 50823 Köln

Häufige Fragen zu Panikattacken

Ist eine Panikattacke gefährlich?

Für einen körperlich gesunden Menschen ist eine Panikattacke nicht gefährlich, auch wenn sie sich lebensbedrohlich anfühlt. Treten Brustschmerzen, Atemnot oder Herzbeschwerden neu oder anders als gewohnt auf, lassen Sie diese bitte immer ärztlich abklären, im Zweifel über den Notruf 112.

Was hilft mir während einer Attacke?

Langsam und länger aus- als einatmen, die Füße auf dem Boden spüren, im Raum fünf Dinge benennen, die Sie sehen. Und: die Angst nicht bekämpfen, sondern wie eine Welle kommen und wieder abklingen lassen. In der Therapie üben wir solche Techniken so, dass sie im Ernstfall verfügbar sind.

Ich nehme Medikamente gegen die Angst. Kann ich trotzdem zu Ihnen kommen?

Ja, die Therapie kann parallel zu einer medikamentösen Behandlung stattfinden. Änderungen an der Medikation besprechen Sie bitte ausschließlich mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Wichtiger Hinweis: Die angebotene Psychotherapie erfolgt auf Grundlage des Heilpraktikergesetzes. Die Behandlung ersetzt keine ärztliche oder psychiatrische Behandlung. Bei akuten psychiatrischen Erkrankungen oder Krisensituationen wenden Sie sich bitte an einen Facharzt, psychiatrischen Dienst oder Notdienst.