Den Ursprung finden
Steckt hinter der Angst eine belastende Erinnerung – die verpatzte Prüfung, die Bloßstellung vor der Klasse –, erforschen und bearbeiten wir sie mit Hilfe der Altersregression. Oft liegt der Ursprung in Kindheit oder Jugend.
Wenn der Kopf plötzlich leer wird: Hilfe bei Prüfungsangst, Präsentationsangst, Lampenfieber und Angst vor Vorträgen – mit Hypnose in Köln-Ehrenfeld.
Die Angst ist an Situationen gebunden, in denen Sie etwas leisten und dabei bewertet werden: Klausur, mündliche Prüfung, Führerscheinprüfung, Bewerbungsgespräch, Referat, Präsentation im Team oder eine Rede bei einer Feier. Typisch sind:
Der Blackout ist keine Frage von Intelligenz oder Vorbereitung. Unter starker Angst schaltet das Gehirn auf Überleben und drosselt genau die Bereiche, die Sie zum Erinnern und klaren Denken brauchen.
Oft hängt sie an einer konkreten Erfahrung: einer Prüfung, die schiefgegangen ist, einem Moment der Bloßstellung vor der Klasse, einem abwertenden Kommentar. Das Nervensystem hat daraus gelernt, dass Bewertungssituationen gefährlich sind. Manchmal steht auch ein sehr hoher Anspruch an sich selbst dahinter – oder die frühe Erfahrung, dass Anerkennung an Leistung geknüpft war.
Jedes Vermeiden bestätigt dem Gehirn die Gefahr. So wächst die Angst vor der nächsten Prüfung, statt kleiner zu werden.
Bei klar umrissener Leistungsangst arbeiten wir gezielt und kurz. Im Mittelpunkt steht die Hypnose – je nach Ausgangslage mit verschiedenen Techniken. Die Trancen nehme ich auf, damit Sie bis zum Termin täglich üben können.
Steckt hinter der Angst eine belastende Erinnerung – die verpatzte Prüfung, die Bloßstellung vor der Klasse –, erforschen und bearbeiten wir sie mit Hilfe der Altersregression. Oft liegt der Ursprung in Kindheit oder Jugend.
Wir stellen Ressourcen wie Ruhe, Konzentration und Selbstvertrauen bereit und verankern sie so, dass Sie sie im entscheidenden Moment abrufen können. So werden die alten Angstauslöser überschrieben.
In Trance simulieren Sie den geglückten Verlauf – vom Betreten des Raums bis zur letzten Antwort – und verankern ihn. Ihr Nervensystem kennt die Situation dann bereits als gelungen.
Körpertherapeutische Techniken zur Regulation des Nervensystems, die Sie vor und während der Prüfung selbst anwenden können.
Je nach Fall kann auch EMDR zum Einsatz kommen, um belastende Erinnerungen oder das Angstbild vom kommenden Termin zu verarbeiten, bis es seine emotionale Wucht verliert.
Bei klar umrissener Prüfungs- oder Redeangst zeigen sich häufig nach 3 bis 5 Sitzungen deutliche Veränderungen. Am besten beginnen Sie einige Wochen vor dem Termin, dann bleibt Zeit, das Neue zu üben.
Betrifft die Angst vor Bewertung nicht nur Vorträge, sondern auch Gespräche, Gruppen oder Telefonate, steckt oft eine umfassendere soziale Angst dahinter. Dann braucht es etwas mehr Zeit.
„Florian Nelle hat mir in einer schwierigen Situation sehr schnell und sehr gut geholfen. Er ist sehr kompetent und kann flexibel mit unterschiedlichen Ansätzen arbeiten – dabei ist er sehr individuell auf mich eingegangen.“
„Ich habe mich von Anfang an sehr gut aufgehoben gefühlt – Florian begleitet mich sehr aufmerksam, kompetent und mit einer angenehmen Ruhe und Sicherheit. Ich merke, dass sich bei meinem Anliegen wirklich etwas bewegt.“
Ich melde mich persönlich bei Ihnen, um einen Termin für Ihr kostenloses Beratungsgespräch zu vereinbaren (15 Minuten). Rufen Sie mich an – 0155-6366-6106 – oder schreiben Sie mir.
Dr. phil. Florian Nelle | Vogelsanger Str. 171a | 50823 Köln
Auch kurzfristig kann eine Sitzung helfen, Ruhe und den Zugriff auf Ihr Wissen zu stärken. Sie erhalten eine Aufnahme, mit der Sie bis zum Termin üben können. Nachhaltiger ist es, einige Wochen vorher zu beginnen, vor allem, wenn die Angst immer wiederkehrt.
Fachlich zählt Prüfungsangst nicht zu den klassischen spezifischen Phobien, sondern zu den Leistungs- und Bewertungsängsten. Für die Behandlung ist entscheidend, ob die Angst auf wenige Situationen begrenzt ist oder ob sie viele soziale Situationen betrifft. Im zweiten Fall sprechen wir eher von sozialer Angst.
Nein. Ein gewisses Maß an Aktivierung ist hilfreich und gehört zu einer guten Leistung dazu. Ziel ist nicht Gleichgültigkeit, sondern eine Anspannung, mit der Sie klar denken, sich erinnern und frei sprechen können.